Besonderheiten bei Navis für Motorräder

Ein Navigationsgerät für das Motorrad genügt den besonderen Anforderungen auf dem Zweirad.

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Zunächst ist unterscheidet sich das Navi natürlich durch seine Bauweise von herkömmlichen Geräten. Das Gerät muss sich am Lenker montieren lassen. Weiterhin muss das Gehäuse wasserdicht, da es äußeren Umwelteinflüssen und der Witterung ausgesetzt sien wird. Noch dazu muss es genauso effektiv dem Fahrtwind trotzen. Es ist außerdem sehr wichtig, dass Vibrationen dem Navi nichts anhaben und es zu jeder Zeit einwandfrei funktioniert und keine Schäden nimmt.

Ein weiterer Punkt für die Anforderung an ein Motorradnavi ist das Gewicht. Die Geräte sollten möglichst sein und gleichzeitig über einen ausreichend großen Bildschirm verfügen. Das Display wird überwiegend draußen bei gutem Wetter und Sonneneinstrahlung betrachtet werden. Das bedeutet, dass es ein helleres Display als bei üblichen Navis besitzen muss, damit man die Karte mit Routenführung und Verkehrsinformationen zu jeder Zeit leicht und deutlich ablesen kann.

Die Bedienung des Geräts sollte so ausgelegt sein, dass man das Navi mit Handschuhen eindeutig steuern kann. Darüberhinaus ist es wichtig, dass man ein Headset via Kabel oder Bluetooth ans Navigationsgerät anschließen kann, damit man während der Fahrt die Fahranweisungen akustisch wahrnehmen kann. Es bedarf also keine unnötigen Ablenkung des Schauens auf das Display. Dadurch hat man den Blick und die Konzentration immer auf der Straße und dem Verkehr.

Motorradnavigationsgeräte können auf Wunsche eine besonders kurvenreiche Strecke suchen, um mehr Fahrspaß aus einer Strecke zu holen.

Was für Autofahrer nicht von Relevanz ist, sind die Aufzeichnungsfunktionen. Ein Navi fürs Motorrad zeichnet die gefahrene Strecke auf und bietet die Möglichkeit die Route später auf den PC zu übertragen, nocheinmal zu betrachten, zu archivieren und an Freunde zu versenden.